Tour de France 2018 - Etappe 4 | Liveticker

Tour de France 2018 - Etappe 4

  • 7/10/2018 10:34:50 AM
    Willkommen in der Bretagne! Bernd Schroller begleitet Sie über 195 Kilometer von La Baule nach Sarzeau. Um 13:05 Uhr beginnt die Neutralisation, offizielle Rennfreigabe ist dann gegen 13:25 Uhr.
  • 7/10/2018 10:37:36 AM
    Die Zeit der Sprinter in Gelb scheint bei der Tour 2018 abgelaufen zu sein. Im gestrigen Mannschaftszeitfahren wurden die Klassementfahrer von ihren Teams ins Stellung gebracht, in den Top 20 der Gesamtwertung findet sich keiner der klassischen Sprinter wieder, die sich - wenn alles normal läuft - in den kommenden Tagen um die Etappensiege duellieren werden.
  • 7/10/2018 10:42:06 AM
    Der Reihe nach: Peter Sagan erwischte auf welligen Terrain rund um Cholet keinen besonders guten Tag und musste nach zwei Dritteln der Strecke abreißen lassen, auch um die Ambitionen des Klassementfahrers bei Bora - Rafal Majka - nicht zu gefährden. Früh war also klar, dass der Weltmeister das Gelbe Trikot nach nur einem Tag wieder abgeben musste.
  • 7/10/2018 10:44:51 AM
    Nach einem Tag in Gelb scheint ihm Grün noch nicht wieder richtig zu passen: Peter Sagan bei der abendlichen Trikotübergabe (Foto: Reuters).
     
  • 7/10/2018 10:51:36 AM
    Neuer Träger des Maillot Jaune ist Greg van Avermaet. Der Belgier profitierte vom Sieg seines Teams BMC. Er ist der erste amtierende Olympiasieger, der im Anschluss an seine Goldmedaille bei der Tour ins Gelbe Trikot schlüpft. Vor zwei Jahren - direkt vor seinem Olympiasieg - trug der 33-Jährige bereits für drei Tage Gelb, auch damals löste er Peter Sagan an der Spitze der Gesamtwertung ab.
  • 7/10/2018 10:55:30 AM
    In Gelb: Greg Van Avermaet (Foto: Reeuters).
     
  • 7/10/2018 10:59:04 AM
    Natürlich möchte van Avermaet auch in diesem Jahr das Trikot ein paar Tage tragen, die Prioritäten seines Teams dürften aber andere sein. Für Richie Porte hat sich die Ausgangslage zum Angriff auf die Gesamtwertung gestern verbessert. Zwar blieben die Abstände gering, aber BMC knüpfte der Froome-Equipe vier Sekunden ab.
  • 7/10/2018 11:00:02 AM
    In der Endabrechnung werden diese vier Sekunden zwar vermutlich keinen entscheidenden Einfluss haben, aber vielleicht setzt dieser Wimpernschlagerfolg zusätzliche Motivation frei und die Einsicht, dass Team Sky nicht unschlagbar ist.
  • 7/10/2018 11:04:32 AM
    Größter Verlierer war eigentlich auch gestern Nairo Quintana. Sein Team Movistar verlor mehr Zeit auf den 35 Kilometern als die restlichen Anwärter der Gesamtwertung. Der ehemalige Giro- und Vuelta-Gewinner hat nach dem dritten Tag nun über zwei Minuten Rückstand auf die Bestzeit. Seine Teamkollegen Mikel Landa und Alejandro Valverde fahren hingegen noch auf zeitlicher Augenhöhe mit den Tourfavoriten.
  • 7/10/2018 11:06:29 AM
    Die Neutralisation ist gestartet.
  • 7/10/2018 11:09:40 AM
    Die Tour arbeitet sich in Richtung Norden vor. Heute geht es durch die Bretagne. Zwar liegen Start und Ziel heute nur 60 Kilometer auseinander, doch zwischen den beiden Küstenorten La Baule und Sarzeau haben die Tour-Planer eine 192 Kilometer lange Schleife durch das Landesinnere eingebaut.
  • 7/10/2018 11:12:07 AM
    Auch heute weist die Strecke keine wirklichen Schwierigkeiten auf, auch diese Etappe dürfte am Ende eine Sache der Sprinter sein. Allerdings nicht unbedingt für alle, den die abschließenden zwei Kilometer sind leicht ansteigend. Dieser Streckenverlauf liegt einem Peter Sagan natürlich viel mehr als beispielsweise einem Marcel Kittel.
  • 7/10/2018 11:16:09 AM
    Und so könnten vielleicht die Allianzen der Sprinterteams nicht ganz so eindeutig sein wie am Samstag und Sonntag. Und das könnte natürlich die Chance für Ausreißer erhöhen. Aber normalerweise sollte es auch heute auf eine Massenankunft herauslaufen.
  • 7/10/2018 11:22:06 AM
    Nach 97 Kilometern wird der Punktesprint ausgetragen, den Bonussprint gibt es heute etwas eher. Die Zusatzsekunden gibt es knapp 40 Kilometer vor dem Ziel in Limerzel. Dazu kommt noch die Bergwertung nach 135,5 Kilometer. Doch die Côte de Saint-Jean-la-Poterie – eine Welle der 4. Kategorie – ruft bei echten Bergspezialisten natürlich nur ein müdes Lächeln hervor. Allerdings kann hier das Bergtrikot ein drittes Mal den Besitzer wechseln.
  • 7/10/2018 11:29:35 AM
    Marcus Burghardt (BOH) ist in der Neutralisation gestürzt. Christan Prudhomme wartet, bis der der Bora-Fahrer wieder ins Feld aufgeschlossen hat und gibt mit leichter Verzögerung das Rennen frei.
  • 7/10/2018 11:31:28 AM
    Das Rennen ist nur wenige Meter alt, da setzt sich ein Quartett ab. Es gibt keinerlei Konter, so scheint sich die Fluchtgruppe des Tages schnell gefunden zu haben.
  • 7/10/2018 11:35:10 AM
    Besonders bei Cofidis wird man sich zufrieden auf die Schulter klopfen, denn mit Dimitri Claeys und Anthony Perez sind gleich zwei Fahrer des Teams in der vierköpfigen Spitzengruppe vertreten. Guillaume van Keirsbulck (WGG) und Jérôme Cousin (TDE) komplettieren das Quartett.
  • 7/10/2018 11:39:16 AM
    Im Feld herrscht überhaupt keine Aufregung, es rollt sich gemütlich weiter ein und lässt die vier Ausreißer schnell auf fast drei Minuten wegfahren.
  • 7/10/2018 11:42:39 AM
    Das Halbfinale der Fußball-WM wirft bei der Tour seinen Schatten voraus. In der Spitzengruppe fahren zwei Franzosen (Anthony Perez und Jérôme Cousin) gegen zwei Belgier (Dimitri Claeys und Guillaume van Keirsbulck). Ich könnte am Abend mit einem ähnlichen Ergebnis nach 90 Minuten leben.
  • 7/10/2018 11:45:00 AM
    Aber natürlich werden die Allianzen an der Spitze andere sein: Für Anthony Perez und Dimitri Claeys geht es darum, den Teamvorteil im Laufe des Tages für sich zu nutzen
  • 7/10/2018 11:48:40 AM
    Nach 15 Kilometern wächst der Vorsprung der vier Ausreißer auf 5'38'' an. Weder BMC noch die Sprinterteams machen derzeit Anstalten, ernsthaft in die Nachführarbeit einzusteigen.
  • 7/10/2018 11:54:52 AM
    Das Feld fuhr in der neutralisierten Rennphase am Strand von La Baule vorbei. Er gilt als einer der schönsten Strände am Atlantik, für eine Pause war es natürlich noch zu früh (Foto: Reuters).
     
  • 7/10/2018 11:57:39 AM
    Der Vorsprung der Spitzengruppe ist weiter auf 6'20'' angewachsen und so richtig hoch ist das Tempo der vier Ausreißer auch noch nicht. Es ist der bislang größte Abstand dieser Tour, Sylvain Chavanel kam am Sonntag als Solist nicht über 4'36'' hinaus.
  • 7/10/2018 12:00:06 PM
    Auch heute ist es wieder sommerlich heiß mit fast 30 Grad. In Richtung Ziel könnte der Wind ein Faktor werden, er kommt dann mit 20 km/h als seitlicher Gegenwind.
  • 7/10/2018 12:04:11 PM
    Die den vergangenen Tagen musste sich Chris Froome ja häufig Pfiffe gefallen lassen. Heute hatte er unweit der britischen Heimat einige Unterstützer an seiner Seite (Foto: Reuters).
     
  • 7/10/2018 12:07:41 PM
    BMC hat sich nun vor das Feld gespannt, doch Tempo macht die Mannschaft des Gelben Trikots weiterhin nicht wirklich. Die vier Ausreißer fahren nun 7:28'' vor dem Feld.
  • 7/10/2018 12:11:42 PM
    Jérôme Cousin (TDE) war schon am Samstag in der dreiköpfigen Ausreißergruppe vertreten. Er gewann dabei den Punktesprint, hatte aber bei der Bergwertung gegen Kevin Ledanois das Nachsehen.
  • 7/10/2018 12:16:26 PM
    Cofidis hat die Taktik heute verändert, eigentlich sollte das Team für Christophe Laporte die Zielsprints anfahren. Doch der Kapitän war am Sonntag gestürzt und leidet noch unter den Folgen. Und so haben sich Dimitri Claeys und Anthony Perez heute nun in die Spitzengruppe abgesetzt.
  • 7/10/2018 12:20:22 PM
    Das Feld passiert Pontchâteau. Am künstlich angelegten Kalvarienberg hat der Crosssport eines seiner Zentren. Hier fanden 1989 und 2004 die Weltmeisterschaften im Cyclocross statt, 2005 und 2016 wurden zudem die Europameisterschaften hier in der Bretagne ausgetragen.  
  • 7/10/2018 12:27:42 PM
    Die vier Fahrer arbeiten an der Spitze weiter gut zusammen und können ihren Vorsprung weiter ausbauen. Heute scheint zumindest eine minimale Chance zu bestehen. Allerdings muss dieses Quartett auch darauf hoffen, dass sich die Teams hinten nicht auf die geordnete Nachführarbeit einigen können. Besteht hinten Konsens, dann sind natürlich auch acht, neun oder zwölf Minuten kein ernstes Problem.
  • 7/10/2018 12:31:42 PM
    Ein Zuschauer reicht Marcus Burghardt nach seinem Sturz in der Neutralisation die Brille. Das Rennen wurde daraufhin 800 Meter später freigegeben, der deutsche Allrounder hatte es kurz zuvor wieder zurück ins Feld geschafft (Foto: Reuters).
     
  • 7/10/2018 12:34:42 PM
    In der ersten Rennstunde haben die vier Ausreißer 43,6 Kilometer zurückgelegt. Die Organisatoren haben heute in der Marschtabelle mit Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 42 und 46 km/h kalkuliert.
  • 7/10/2018 12:38:42 PM
    Auf über acht Minuten wächst der Vorsprung der vier Ausreißer nun nicht mehr an. Bei BMC ist also die Schmerzgrenze erreicht, mal sehen, wann hinten das Tempo erhöht und der Rückstand ernsthaft wieder verringert wird. 
  • 7/10/2018 12:42:06 PM
    Der Mann in Gelb: So richtig anstrengen musste sich Greg van Avermaet bislang noch nicht (Foto: Reuters).
     
  • 7/10/2018 12:46:45 PM
    Das Feld zieht sich nun länger auseinander. BMC drückt etwas aufs Tempo, die Rückstandsmarke nähert sich wieder den sieben Minuten.
  • 7/10/2018 12:51:37 PM
    Es hat heute übrigens keine weiteren Ausfälle gegeben - es sind nach den zwei Ausfällen vom Sonntag immer noch 174 Fahrer. Auch Lawson Craddock ist mit gebrochener Schulter wieder aufs Rad gestiegen und quält sich weiter von Tag zu Tag. Der Texaner ist in der Gesamtwertung abgeschlagen Letzter, hat gestern beim Mannschaftszeitfahren aber sogar einige Male durchwechseln können. "Er kommt nicht gut in die Kurven und kann dort nicht richtig beschleunigen", benennt sein sportlicher Leiter Andreas Klier aber die Probleme des Fahrers. 
  • 7/10/2018 12:54:32 PM
    Mark Cavendish hat ein paar Probleme mit seinem Funksystem. Er muss kurz absteigen und sich vom Team die Technik richten lassen. Der Sprinter nutzt diese kurze Pause auch gleich, um sich zu erleichtern.
  • 7/10/2018 1:01:32 PM
    Die Vier scheint seine Zahl zu sein: Schon auf der vierten Etappe der Vorjahrestour suchte Guillaume Van Keirsbulck sein Glück in der Flucht und war über 190 Kilometer als Solist unterwegs. Doch selbst 14 Minuten Vorsprung sollten dem Belgier nicht reichen, er wurde 14 Kilometer vor dem Ziel eingeholt.
  • 7/10/2018 1:05:32 PM
    In Erinnerung ist die vierte Etappe des Vorjahres aber wegen eines anderen Ereignisses, denn überschattet wurde der Abschnitt von dem harten Sprintduell zwischen Mark Cavendish und Peter Sagan, bei dem der eine verletzt ausschied und der andere disqualifiziert wurde.
  • 7/10/2018 1:09:04 PM
    Van Keirsbulck hat die Soloflucht in guter Erinnerung behalten: "Meine Großeltern standen am Straßenrand, ich konnte ihnen winken, da ich ja allein war und auf nichts aufpassen musste. Ich habe mich gefreut, sie glücklich zu machen." Sein Großvater Benoni Behey gewann in den Sechzigerjahren selbst einen Tagesabschnitt bei der Tour.
  • 7/10/2018 1:12:52 PM
    Auf der Straße passiert gerade nicht allzu viel. BMC hat den Abstand bei sieben Minuten eingefroren.
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