Tour de France 2018 - Etappe 16 | Liveticker

Tour de France 2018 - Etappe 16

  • 7/24/2018 9:00:18 AM
    Die nächsten richtig hohen Berge stehen ins Haus. Uwe Toebe und Bernd Schroller begrüßen Sie zur 16. Etappe, die uns über 218 Kilometer von Carcassonne hinauf in die Pyrenäen nach Bagnères-de-Luchon führt.
  • 7/24/2018 9:04:18 AM
    So ganz unglücklich schien Chris Froome gestern bei der obligatorischen Pressekonferenz am Ruhetag gar nicht zu sein. Wenn er dort in Gelb gesessen hätte, wären Fragen zum Thema Doping sicher das prägende Moment dieser Gespräche gewesen. Doch so stand das mögliche teaminterne Duell mit Geraint Thomas im Mittelpunkt des Interesses.
  • 7/24/2018 9:08:18 AM
    "Unsere jetzige Situation ist ein Traum. Wir müssen nicht attackieren, die anderen schon", so der vierfache Toursieger. Geraint Thomas schränkte nur ein: "Wenn Dumoulin in Paris vorne wäre, würde das bescheuert aussehen." Und so stellt Chris Froome zumindest seine Ambitionen auch hinten an: "Solange einer von uns in Paris ganz oben steht, bin ich happy."
     
  • 7/24/2018 9:12:18 AM
    Ist das glaubhaft? Die Situation ist sicher eine andere als 2012 beim Sieg von Bradley Wiggins. Auch da war Chris Froome als Helfer vermutlich schon der stärkere Fahrer, wurde aber bei seinem vermeintlichen Angriff in den Pyrenäen von seinen Teamchef Dave Brailsford zurückgepfiffen und musste sich der Teamorder unterwerfen.
  • 7/24/2018 9:16:18 AM
    Bradley Wiggins und Chris Froome wird ein nicht ganz einfaches Verhältnis nachgesagt. Die ist nun anders, die heutigen Kontrahenten kennen sich schon seit 2008, als sie gemeinsam im Team Barloworld bei der Tour de France unterwegs waren. "Keiner von uns hätte damals gedacht, heute so hier zu sitzen“, so Froome gestern.
  • 7/24/2018 9:19:18 AM
    Team Sky hatte das Rennen auf den beiden schweren Überführungsetappen im Griff. Nachdem sich jeweils zwei große Fluchtgruppen ohne Klassementambitionen gefunden hatten, ließ die britische Equipe den Rückstand so weit anwachsen, dass selbst installierte Relaisstationen von Movistar und Sunweb vorne ohne Einsatz blieben. Zwar suchte Daniel Martin am Sonntag sein Glück im Angriff, doch als Solist verpuffte der Anstieg schnell wieder. Team Sky egalisierte letztlich den Rückstand problemlos.
  • 7/24/2018 9:22:18 AM
    So konnten an beiden Tagen die Ausreißergruppen auch die Früchte ihrer Arbeit ernten. Sowohl Omar Freile (im Anstieg) als auch Magnus Cort Nielsen (auf der Schlussgeraden) fanden den richtigen Moment zum entscheidenden Angriff. Und so feierte Astana gleich zwei Etappensiege in Folge.
  • 7/24/2018 9:25:18 AM
    Nach Freile feiert auch Magnus Cort Nielsen gleich bei seiner Tourpremiere einen Etappensieg. Beide waren zuvor schon bei der Vuelta erfolgreich. (Foto Reuters)
     
  • 7/24/2018 9:31:54 AM
    Los geht es im Startort mit der Neutralisation. Die Tour verlässt heute Frankreich auf wenigen Kilometern. Der letzten Berg des Tages, dem Col du Portillon wird von der spanischen Seite aus angefahren, bevor es wieder herunter in den französischen Zielort Bagnères-de-Luchon geht.
  • 7/24/2018 9:34:08 AM
    Die Abfahrt herunter ins Ziel ist auf den ersten Kilometern sehr steil. Gute Techniker werden ihre Chancen in der Attacke suchen. Für das Gelbe Trikot sind die letzten Kilometer deshalb nicht ungefährlich. Vor zwei Jahren unternahm Chris Froome (SKY) einen Angriff allerdings schon kurz vor der Bergwertung. In der Abfahrt baute der Brite seinen Vorsprung aus und eroberte als Tagessieger das Maillot Jaune, welches er bis zum Finale in Paris nicht mehr hergab.
  • 7/24/2018 9:36:52 AM
    Die Anstiege, die heute bewältigt werden müssen, gehören nicht zur höchsten Kategorie und sollten daher die Klassementfahrer nicht vor allzu große Probleme stellen. Die Abfahrten haben aber schon grausame Bilder produziert. So wird auch heute wieder einmal eine Stele im Gedenken an Fabio Casartelli passiert, der talwärts vom Col de Portet d'Aspet 1995 tödlich verunglückte.
  • 7/24/2018 9:40:58 AM

    Drei Jahre nach dem Unglück fand an der Unglücksstelle eine Gedenkveranstaltung statt. (Foto: Reuters)

  • 7/24/2018 9:43:29 AM
    Schon 14 Jahre zuvor war Luis Ocaña in der Abfahrt vom heute ebenfalls auf dem Programm stehenden Col de Menté schwer gestürzt und hatte das Rennen verletzt aufgeben müssen. Der Spanier hatte zu diesem Zeitpunkt fast zehn Minuten vor Eddie Merckx gelegen und stand kurz vor dem Tour-Sieg.
  • 7/24/2018 9:43:56 AM
    Christian Prudhomme schwenkt seine Fahne. Los geht es. Lange 218 Kilometer nehmen die Fahrer nun in Angriff.
    Paolo Savoldelli devrait placer une attaque dans la descente finale et offrir un beau succès à la Discovery Channel… twitter.com/i/web/status/1…

  • 7/24/2018 9:48:20 AM
    148 Fahrer sind unterwegs. Damien Howson (MTS) und Serge Pauwels (DDD) haben sich nach dem Ruhetag nicht mehr in die Startliste eingetragen.
  • 7/24/2018 9:51:57 AM
    Serge Pauwels (DDD) musste sich nach einem Sturz einer Operation am Ellenbogen unterziehen. Bei Damien Howson (MTS) ist es ein Handbruch die Ursache der Aufgabe.
  • 7/24/2018 9:57:00 AM
    Erste Attacken aus dem Feld heraus schlagen fehl. Das Peloton arbeitet sehr aufmerksam. Noch war man dort offensichtlich mit keiner Gruppierung zufrieden, die sich bislang temporär aus dem Feld gelöst hatte.
  • 7/24/2018 9:59:37 AM
    Es gibt noch einen weiteren Ausfall zu vermelden. Schon am Montag wurde der Sky-Helfer Gianni Moscon von den Rennkommisären ausgeschlossen. Der erstmals eingesetzte Videobeweis zeigte deutlich, dass der Italiener in der hektischen Anfangsphase mit der Faust in Richtung Elie Gesbert gewirbelt haben soll. Es ist unklar, ob der Kontrahent überhaupt getroffen wurde, aber Team Sky akzeptierte die Disqualifikation.
  • 7/24/2018 10:02:56 AM
    Auch Gianni Moscon entschuldigte sich mit einer Videobotschaft.
  • 7/24/2018 10:06:28 AM
    Bislang verhindert das Peloton mit über 54 km/h jeglichen Ausreißversuch. Tim Declercq (QST) schmeckt das nicht. Der Belgier hat Schwierigkeiten das Tempo zu halten. Dem 29-Jährigen droht eine Plagerei bis ins Ziel.
    🏁 - 207 km
    Three men in the lead, but the gap is still very narrow. 🚴🚴🚴
    Un trio à l'avant, mais l'avance est encore… twitter.com/i/web/status/1…

  • 7/24/2018 10:08:37 AM
    Für Gianni Moscon ist es nicht der erste Vorfall dieser Art. Schon im Frühjahr fiel der Italiener mit einem Schlag in Richtung Sebastien Reichenbach unsportlich auf. Reichenbach fährt für Groupama-FDJ und hatte zuvor öffentlich darauf aufmerksam gemacht, dass sein Teamkollege Kevin Reza von dem Sky-Fahrer rassistisch beleidigt wurde.
  • 7/24/2018 10:12:08 AM
    Für unseren Kollegen Eike Hagen Hoppmann hat dieser Ausschluss sportlich für die Ambitionen des Team Sky nur bedingt Einfluss, in seinem mit "Na und?" getitelten Artikel gibt er uns Einblick in die Gemütswelt der britischen Equipe.
  • 7/24/2018 10:17:09 AM
    Den ersten Bergpunkt des Tagen holt sich Warren Barguil (FTS), der somit einen Punkt zum Träger des Bergtrikots Julien Alaphilippe (QST) aufholt.
  • 7/24/2018 10:21:29 AM
    Eine Protestaktion - scheinbar von Bauern organisiert - erzwingt eine Temporeduzierung. Die Polizei ist vor Ort und stoppt Akteure, die Stroh auf einen Teil der Fahrbahn geworfen hatten, scheinbar mit Pfefferspray.
  • 7/24/2018 10:24:12 AM
    Und jetzt müssen sich die Fahrer erst einmal die Augen ausspülen. Sie haben wohl das Pfefferspray abbekommen, mit dem die Polizei diese Aktion unterbinden wollte. Solche Proteste hat es im Laufe der Tourgeschichte immer mal wieder gegeben.
  • 7/24/2018 10:31:03 AM
    Scheinbar wurde die Aktion durch die Polizei verschärft. Auf der Fahrbahn war nur Stroh zu sehen und am Rande die Protestler. Von wem das Pfefferspray genau kam, ist aus der Ferne natürlich nicht zu ermitteln.
    🇫🇷 #TDF2018 187km to go

    The police had to use tear gas on the protesting farmers... some of which has gone into th… twitter.com/i/web/status/1…

  • 7/24/2018 10:32:46 AM
    Tränengas in den Augen ist sehr unangenehm. Es dauert einen längeren Zeitraum, bis sich der Reiz in den Augen beruhigt hat. Immer noch werden einige Fahrer behandelt. Viel mehr als Augentropfen und Wasserversorgung ist da gar nicht möglich.
  • 7/24/2018 10:34:09 AM
    Das Feld setzt sich wieder in Bewegung, doch zunächst ist das noch neutralisiert. Christian Prudhomme wird das Rennen in vier Kilometern wieder freigeben.
  • 7/24/2018 10:34:29 AM
    Dimension Data schreibt nun offiziell, dass das Gas von der Polizei eingesetzt wurde. Hilfreich gegen scheinbar unbewaffnete Demonstraten ist so eine Aktion gewiss nicht, wenn kurz darauf Hochleistungssportler die Straße passieren - abgesehen von der Frage, ob Pfefferspray bei so einem Protest überhaupt eingesetzt werden sollte und ohne Warnung eingesetzt werden darf.
  • 7/24/2018 10:37:25 AM
    Hier sieht man, wie die Polizei versucht, die Strohballen von der Straße zu räumen. Dabei muss dann wohl auch das Tränengas im Einsatz gewesen sein. (Foto: Reuters)
     
  • 7/24/2018 10:39:33 AM
    Die Gendarmerie hat auch mindestens eine Person in Gewahrsam genommen. (Foto: Reuters)
     
  • 7/24/2018 10:40:55 AM
    Das Rennen ist wieder eröffnet. Sofort schalten die Fahrer wieder um und lancieren erneute Angriffe.
  • 7/24/2018 10:44:07 AM
    Bauernproteste gehören seit vielen Jahrzehnten zur Tour de France. Die heutige Aktion wurde auf einer langen Gerade lanciert, sodass die Fahrer die Chance hatten, sie schon weit vor der Passage zu erkennen. Die Polizei in Frankreich ist offensichtlich übernervös im Vergleich zu vergangenen Tagen und verschärfte mit ihrem eigenen Verhalten in diesem Fall die Situation offenbar unnötig.
  • 7/24/2018 10:48:24 AM

    Die Tour wurde auch immer genutzt um eigene Ansichten zur Sprache zu bringen. Vor vier Jahren hielten beispielsweise wütende Feuerwehrleute die Fahrer auf. (Foto: Reuters)

  • 7/24/2018 10:48:58 AM
    Stefan Küng (BMC)  initiiert die nächste Attacke, drei weitere Fahrer finden das Hinterrad des Schweizers. Das könnte etwas werden.
  • 7/24/2018 10:50:48 AM
     
    Rafal Majka (BOH), Franco Pellizotti (TBM) und Andrea Pasqualon (WGG) fahren an der Seite von Stefan Küng (BMC). Das Quartett fährt 20 Sekunden vor dem Peloton.
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